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Speichergröße PV-Anlage: So findest Du die optimale Batteriekapazität für maximalen Eigenverbrauch

Fachautor für Photovoltaik und Balkonkraftwerke

Lesezeit: 7 min
  • PV-Technik
  • Speicher
Speichergröße PV-Anlage: So findest Du die optimale Batteriekapazität für maximalen Eigenverbrauch

Die richtige Speichergröße für Deine PV-Anlage ist entscheidend, um den Eigenverbrauch Deines Solarstroms zu maximieren und langfristig Kosten zu sparen. Mit der optimalen Batteriekapazität nutzt Du nicht nur mehr selbst erzeugte Energie, sondern erhöhst auch die Unabhängigkeit vom Stromnetz. Der Sunpura All-in-One Speicher unterstützt Dich dabei mit modularer Erweiterbarkeit, hoher Effizienz und smarter Steuerung. So passt sich Dein System flexibel an Deinen Energiebedarf an.

Die richtige Speichergröße als Schlüssel für effiziente Photovoltaik-Anlage

Die optimale Speichergröße für Deine PV-Anlage liegt typischerweise bei 1 kWh Speicherkapazität pro 1 kWp installierter PV-Leistung, bei einem durchschnittlichen Haushalt mit 5.000 kWh Jahresverbrauch und 7 kWp Photovoltaikanlage sind das etwa 7 kWh nutzbare Speicherkapazität. Diese Dimensionierung ermöglicht Dir einen Autarkiegrad von 55 bis 65 % und maximiert Deinen Eigenverbrauch, ohne unnötig Geld für überdimensionierte Batteriekapazität auszugeben.

Das Problem bei der Speicherdimensionierung: Zu klein ausgelegte PV-Speicher verschwenden wertvollen Solarstrom, der stattdessen für die geringe Einspeisevergütung von 8-12 ct/kWh ins Stromnetz fließt. Zu große Stromspeicher hingegen verursachen hohe Investitionskosten von 1.000-1.500 Euro pro kWh, die sich über die Lebensdauer nicht amortisieren. Die richtige Wahl der Speichergröße entscheidet also maßgeblich über die Wirtschaftlichkeit Deiner gesamten Solaranlage.

Mit der passenden PV-Speichergröße steigerst Du Deinen Eigenverbrauchsanteil von durchschnittlich 30 % Direktverbrauch auf 60 bis 80 %. Jede selbst genutzte Kilowattstunde Solarstrom spart Dir den teuren Netzbezug von 30-40 ct/kWh. Damit wird Dein Sunpura-Photovoltaik-Speicher zum wirtschaftlichen Kernstück Deiner Energieversorgung.

So berechnest Du die optimale Speichergröße für Deine PV-Anlage

Die Dimensionierung des Sunpura Speichers folgt klaren Berechnungsgrundlagen und bewährten Faustformeln. Hier erfährst Du, welche Kennzahlen entscheidend sind und wie Du die passende Speicherkapazität für Dein Haus ermittelst.

Grundlagen der Speicherdimensionierung

Die nutzbare Speicherkapazität unterscheidet sich deutlich von der Gesamtkapazität Deines Stromspeichers. Der Grund: Die Entladetiefe (Depth of Discharge, DoD) begrenzt, wie viel Energie tatsächlich entnommen werden kann. Bei Lithium-Eisenphosphat-Batterien, wie es bei dem Sunpura S2400 der Fall ist, liegt die DoD bei 90-98 %, was bedeutet, dass der 4 kWh-Speicher effektiv nur 2,8-3,8 kWh nutzbare Kapazität liefert.

Sunpura S2400

2.296 €
  • 2400 W Off-Grid
  • EPS-Umschaltung < 10 ms
  • von 2,4 kWh auf bis zu 9,6 kWh erweiterbar
  • C‑Koeffizient von 1 – maximale Power in nur 1 Stunde
  • Speicher Parallelschaltung bis zu 28,8 kWh
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Der Eigenverbrauchsanteil beschreibt, welcher Anteil Deiner PV-Produktion selbst genutzt wird. Der Autarkiegrad hingegen zeigt, wie unabhängig Du vom Energieversorger bist, also welchen Anteil Deines Gesamtverbrauchs Du mit Sonnenenergie deckst. Beide Werte steigen mit der passenden Speichergröße, wobei das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen ab etwa 70 % Autarkie stark abnimmt.

Für einen Haushalt mit 18 kWh Tagesverbrauch und 60 % Autarkieziel ergibt sich: 18 kWh × 0,6 ÷ 0,9 = ca. 12 kWh Bruttokapazität.

Wichtige Einflussfaktoren auf die PV-Speicher-Größe

Dein Jahresstromverbrauch bildet die Basis jeder Berechnung. Ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt in Einfamilienhäusern verbraucht 4.000-5.000 kWh pro Jahr. Mit E-Autos oder Wärmepumpe steigt der Bedarf auf 8.000-15.000 kWh/a – entsprechend größer muss der Speicher dimensioniert werden.

Die PV-Leistung in Kilowatt Peak bestimmt, wie viel Strom überhaupt zur Verfügung steht. Eine 8-10 kWp Photovoltaikanlage erzeugt jährlich 8.000-10.000 kWh Solarstrom. Ohne Speicher nutzt Du davon nur etwa 30 % direkt, der Rest fließt ins Netz.

Entscheidend ist auch Dein Verbrauchsverhalten: Bist Du tagsüber zuhause, verbrauchst Du mehr Strom während der Produktion. Arbeitest Du außer Haus, benötigst Du den gespeicherten Strom vor allem abends und nachts. Dieser Unterschied kann Deinen Speicherbedarf um 30-50 % verändern.

Die Modulausrichtung beeinflusst das Erzeugungsmuster. Eine Ost-West-Ausrichtung verteilt die Produktion über den Tag und passt oft besser zum Verbrauchsprofil als eine reine Südausrichtung mit Mittagsspitze.

Faustregeln und Berechnungsmethoden

Die bewährte 1 kWh pro kWp Regel dient als solider Ausgangspunkt: Für eine 8 kWp Anlage wählst Du also den 7,2 kWh Sunpura Speicher. Präziser liegt der optimale Bereich bei 0,8-1,2 kWh pro kWp, maximal 1,5 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch.

Eine alternative Berechnung nach Tagesverbrauch: Jahresverbrauch ÷ 365 × 0,6 ergibt den typischen Speicherbedarf. Bei 5.000 kWh/a sind das: 5.000 ÷ 365 × 0,6 = ca. 8,2 kWh.

Beispielrechnungen für verschiedene Haushaltstypen:

HaushaltstypVerbrauch/JahrPV-LeistungEmpfohlene Sunpura SpeicherkapazitätErreichbarer Autarkiegrad
Kleiner Haushalt2.000 kWh4-6 kWp4,8-7,2 kWh60-72 %
Mittlerer Haushalt4.000-5.000 kWh8-10 kWp7,2-9,6 kWh55-65 %
Großer Haushalt7.000-8.000 kWh12-15 kWp9,6 kWh + ggf. zweite Einheit 4,8 kWh40-55 %
Mit E-Auto/Wärmepumpe12.000+ kWh15-25 kWp9,6 kWh + zweite Einheit 7,2 kWh50-60 %

Sunpura S2400: Optimale Speicherlösung für jede Anlagengröße

Der Sunpura S2400 Batteriespeicher wurde speziell für die flexible Dimensionierung entwickelt und passt sich Deinem individuellen Speicherbedarf an.

Vorteile der flexiblen AC/DC-Kopplung

Die AC-Kopplung macht den S2400 zur idealen Nachrüstlösung für bestehende Photovoltaikanlagen. Du kannst den Stromspeicher unabhängig vom vorhandenen Wechselrichter installieren und sofort von höherem Eigenverbrauch profitieren, ohne aufwändige Umbauarbeiten an Deiner Solaranlage.

Bei Neuinstallationen bietet die DC-Kopplung maximale Effizienz. Der Solarstrom fließt direkt in den Speicher, bevor er durch den Wechselrichter läuft. Das minimiert Wandlungsverluste und steigert die nutzbare Speicherkapazität um 5-10 %.

Die Plug & Play Installation ermöglicht eine unkomplizierte Inbetriebnahme ohne komplizierte Verkabelung. Der S2400 ist kompatibel mit Photovoltaikanlagen von 3 bis 15 kWp und darüber hinaus, die perfekte Basis für jede Anlagengröße.

Modulare Erweiterbarkeit für wachsende Anforderungen

Der Sunpura S2400 startet mit einer Kapazität von 2,4 kWh und lässt sich modular bis zur gewünschten Batteriekapazität erweitern. Diese Flexibilität ist entscheidend, denn Dein Strombedarf verändert sich: Ein neues E-Auto erhöht den Verbrauch um 2.000-4.000 kWh/a, eine Wärmepumpe um weitere 3.000-5.000 kWh/a.

Erweiterungsakkus

499 €
  • 1 Akku entspricht 2,4 kWh
  • von 2,4 kWh auf bis zu 9,6 kWh erweiterbar
  • hohe nutzbare Kapazität mit DoD 90 %
  • LFP-Akkus mit bis zu 8.000 Ladezyklen
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Statt von Anfang an einen überdimensionierten Solarstromspeicher zu kaufen, investierst Du bedarfsgerecht. Das spart Geld bei der Anschaffung und ermöglicht wirtschaftlich sinnvolle Erweiterungen, wenn Smart Home-Anwendungen oder E-Mobilität hinzukommen.

Die modulare Bauweise bedeutet auch: Du profitierst bei jeder Erweiterung von aktueller Batterietechnologie, statt auf die Technik von vor Jahren festgelegt zu sein.

Praktische Dimensionierung mit dem S2400

Empfohlene Konfigurationen:

  • 3-5 kWp PV-Anlage: 1× Sunpura S2400 Akku (2,4 kWh) für kleine Haushalte mit 2.000-3.000 kWh/a Verbrauch
  • 5-7 kWp PV-Anlage: 2-3× S2400 Akku (4,8-7,2 kWh) für durchschnittliche Einfamilienhäuser
  • 8-10 kWp PV-Anlage: 3-4× S2400 Akku (7,2-9,6 kWh) für höheren Eigenverbrauchsanteil

Konkretes Beispiel: Ein 4-Personen-Haushalt mit 5.000 kWh Jahresverbrauch und 7 kWp Photovoltaikanlage erreicht mit 3× S2400 (7,2 kWh nutzbare Kapazität) einen Autarkiegrad von etwa 60 %. Die Stromkosten sinken um 600-800 Euro jährlich, die Amortisation erfolgt in 6-8 Jahren.

Langfristige Planung und Speicheroptimierung

Bei der Auslegung Deines PV-Speichers solltest Du über den aktuellen Stand hinausdenken. Der Kauf eines Batteriespeichers ist eine Investition für 15-20 Jahre, plane entsprechend vorausschauend.

Zukünftige Verbraucher verändern Deinen Bedarf erheblich. Die Anschaffung eines E-Autos erhöht den Stromverbrauch um 2.000-4.000 kWh jährlich, eine Wärmepumpe um 3.000-6.000 kWh. Berücksichtige diese Entwicklungen bei der Speicherwahl oder setze auf erweiterbare Systeme wie den Sunpura S2400.

Saisonale Schwankungen beeinflussen die optimale Speichergröße: Im Sommer produziert Deine Solaranlage oft mehr als Du speichern kannst, im Winter reicht die Produktion kaum für den Tagesbedarf. Die Dimensionierung sollte auf die Übergangszeiten optimiert sein, nicht auf extreme Sommer- oder Winterwerte.

Intelligente Laststeuerung maximiert die Speichernutzung. Durch automatische Steuerung von Waschmaschine, Geschirrspüler oder Wärmepumpe wird der Verbrauch auf Zeiten hoher PV-Produktion verschoben. Der Sunpura Speicher wird weniger beansprucht und hält länger.

Die Notstromfunktion des S2400 bietet zusätzliche Versorgungssicherheit bei Stromausfällen, ein Planungsfaktor, der bei der Kapazitätswahl berücksichtigt werden sollte.

Eine Speichererweiterung ist sinnvoll, wenn Dein Eigenverbrauchsanteil unter 50 % fällt oder neue Verbraucher hinzukommen. Die modulare Erweiterbarkeit des S2400 macht diese Entscheidung jederzeit möglich.

Wirtschaftliche und rechtliche Aspekte der Speicherdimensionierung

Die Wirtschaftlichkeit Deines Photovoltaik-Speichers hängt maßgeblich von der richtigen Dimensionierung ab.

  • Investitionskosten vs. Einsparpotenzial: Ein PV-Speicher kostet installiert etwa 500-800 Euro pro kWh Kapazität. Bei einer Ersparnis von 25-30 ct/kWh gegenüber dem Netzbezug amortisiert sich ein optimal dimensionierter Speicher in 6-10 Jahren. Überdimensionierung verlängert diese Zeit erheblich.
  • Die steuerliche Behandlung von Photovoltaikanlagen unter 30 kWp wurde 2023 vereinfacht: Der Eigenverbrauch ist steuerfrei, ebenso die Einspeisung. Für größere Anlagen gelten besondere Regelungen.
  • Fördermöglichkeiten wie KfW-Programme oder regionale Zuschüsse können die Investitionskosten für Batteriespeicher um 10-20 % senken. Die Angebote variieren je nach Bundesland und Zeitpunkt, ein Überblick vor dem Kauf lohnt sich.
  • Die Einspeisevergütung von 8-12 ct/kWh macht deutlich: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde bringt 20-30 ct mehr Ersparnis als die Einspeisung. Die Eigenverbrauchsoptimierung durch den passenden Speicher ist daher wirtschaftlich immer sinnvoller als die Netzeinspeisung.
  • Garantiebedingungen und Lebensdauer spielen bei der Dimensionierung eine Rolle: Moderne LiFePO4-Batterien wie im S2400 erreichen 4.000-6.000 Ladezyklen. Bei täglicher Nutzung entspricht das 15-20 Jahren Lebensdauer, ein überdimensionierter Speicher mit weniger Zyklen pro Tag hält zwar länger, amortisiert sich aber schlechter.

Quellenangaben

  1. Verbraucherzentrale. (o.D.). FaktenCheck Nr. 2: Die richtige Speichergröße für Ihre Photovoltaik-Anlage.
  2. Meissner, Orth & Weniger. (2022). Empfehlungen zur Auslegung von Solarstromspeichern.
  3. ADAC. (2025). Stromspeicher für PV-Anlage: Kosten und Nutzen von Batteriespeichern.

Häufig gestellte Fragen – Optimale Größe von Photovoltaik-Speichern

Dominik Broßell

Dominik ist Experte für Solartechnik und erneuerbare Energien und informiert regelmäßig im priwatt-Blog über alles Wissenswerte rund um die Themen Balkonkraftwerk, PV, Stromtarife, Batteriespeicher und Co.

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