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Photovoltaik-Strom einspeisen oder selbst verbrauchen: So machst Du Dich unabhängiger vom Netzbetreiber

Fachautor für Photovoltaik und Balkonkraftwerke

Lesezeit: 9 min
  • Rechtliches
  • Solaranlage
Photovoltaik-Strom einspeisen oder selbst verbrauchen: So machst Du Dich unabhängiger vom Netzbetreiber

Mit einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) auf dem Hausdach, am Balkon oder im Garten machst Du Dein Haus zum eigenen Kraftwerk. Doch schnell stellt sich die Frage: Soll der erzeugte Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist werden oder nutzt Du ihn lieber direkt im Haushalt? Die Antwort entscheidet über Deine Stromkosten, Deinen Autarkiegrad und darüber, wie stark Du von steigenden Strompreisen betroffen bist.

Da eine Einspeisevergütung nur noch wenige Cent pro kWh bringt, liegt der Fokus immer stärker beim Eigenverbrauch. Vor allem in Kombination mit einem Stromspeicher kannst Du den Eigenverbrauchsanteil Deiner PV-Anlage erhöhen, mehr Solarenergie selbst nutzen und unabhängiger vom Netz werden. Genau hier setzt der Batteriespeicher von Sunpura an. Er ist die ideale Lösung, um Deine Photovoltaikanlage wirtschaftlich und zukunftssicher zu betreiben.

Photovoltaikanlage: So wird Dein Zuhause zur eigenen Energiequelle

Mit einer Solaranlage verwandelst Du Dein Dach in ein kleines Kraftwerk. Die Sonne liefert Dir Solarstrom, den Du nach Belieben nutzen kannst. Egal ob für Deinen Haushalt, Dein E-Auto oder um im Alltag unabhängiger zu sein.

Das Prinzip ist einfach:

Die Solarmodule wandeln Sonnenlicht direkt in Gleichstrom um. Ein Wechselrichter konvertiert diesen in Wechselstrom, der sofort für Deine Haushaltsgeräte nutzbar ist. Die Leistung der PV-Anlage, angegeben in kWp (Kilowatt-Peak), zeigt Dir, wie viel Strom Deine Anlage unter optimalen Bedingungen erzeugen kann. Die tatsächliche Stromproduktion hängt von Sonnenstunden, Jahreszeit und Deinem Strombedarf ab.

Produziert Deine PV-Anlage mehr Strom, als Du gerade im Haushalt verbrauchst, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Das Einspeisen ins öffentliche Netz: Dein überschüssiger Solarstrom wird in das Stromnetz eingespeist und Du bekommst dafür eine Einspeisevergütung von 7,94 Cent pro Kilowattstunde bei Teileinspeisung.
  2. Deinen Eigenverbrauch erhöhen: Du nutzt den Strom direkt (Eigenverbrauch), wodurch Deine Stromrechnung sinkt. Mit einem Stromspeicher wie dem Sunpura S2400 Batteriespeicher kannst Du überschüssige Energie zwischenspeichern und später nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Dadurch steigt die Eigenverbrauchsquote, und Du machst Dich unabhängiger vom Netzbetreiber, senkst langfristig Deine Kosten und gestaltest Deinen Eigenverbrauch selbst.

PV-Leistung verstehen: kWp, Ertrag und Stromproduktion einfach erklärt

Wenn Du Dich mit Photovoltaik beschäftigst, stolperst Du schnell über Begriffe wie kWp, Ertrag und Leistung. Klingt erstmal technisch, ist aber eigentlich ganz simpel:

  • kWp (Kilowatt-Peak) beschreibt die maximale Leistung, die Deine Photovoltaik-Anlage unter optimalen Bedingungen erreichen kann. Dieser standardisierte Wert macht verschiedene Solaranlagen vergleichbar und zeigt, wie viel Solarstrom theoretisch erzeugt werden kann.
  • Der Ertrag beschreibt die tatsächlich erzeugte Strommenge über einen definierten Zeitraum. Zum Beispiel pro Tag, Monat oder Jahr. Er hängt von Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Modulausrichtung, Verschattung, Wetterbedingungen und Standort ab. Er zeigt also, wie viel nutzbare Energie Deine PV-Anlage real liefert.
  • Die Leistung gibt die aktuelle Stromproduktion in Echtzeit an. Sie zeigt, wie viele Kilowattstunden Deine PV-Anlage gerade erzeugt. Bei starker Sonneneinstrahlung ist die Leistung höher, bei Bewölkung oder in den Morgen- bzw. Abendstunden niedriger.
BegriffBedeutungEinheitBeispiel
Typische Anwendung
kWp (Kilowatt-Peak)Gibt die maximale Leistung einer PV-Anlage unter standardisierten Testbedingungen an.kWpEine Anlage mit 10 kWp kann unter optimaler Sonneneinstrahlung 10 kW Spitzenleistung liefern.Vergleich von PV-Anlagen, Dimensionierung und Planung
ErtragBeschreibt die tatsächlich erzeugte Strommenge über einen bestimmten Zeitraum.kWhEine 10 kWp-Anlage kann in Deutschland im Jahr ca. 10.000 kWh Strom erzeugen.Bewertung der Wirtschaftlichkeit und Energieproduktion
LeistungZeigt die aktuelle Stromerzeugung der Anlage in Echtzeit an.kWMittags erzeugt die Anlage 8 kW, abends sinkt die Leistung auf 1 kW.Live-Monitoring, Ertragskontrolle, Energiemanagement

Mit diesen drei Kennzahlen kannst Du ganz leicht einschätzen, wie effizient Deine PV-Anlage arbeitet und wie viel Solarstrom Du selbst nutzen oder speichern kannst.

Einspeisung ins öffentliche Netz – wie funktioniert das?

Wenn Du mehr Solarstrom erzeugst, als Du gerade selbst verbrauchst, kannst Du den Überschuss ins Stromversorgungsnetz einspeisen. Dein Strom fließt also von Deiner PV-Anlage in das Stromnetz, damit andere Haushalte ihn nutzen können. Dafür sorgt ein sogenannter Wechselrichter, der den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in für das Netz geeigneten Wechselstrom umwandelt.

Damit alles korrekt abgerechnet werden kann, misst ein Zähler, wie viel Strom Du einspeist. Für jede kWh Strom, die Du ins Netz gibst, erhältst Du eine Einspeisevergütung, also einen festgelegten Betrag, den Du von Deinem Energieversorger bekommst.So profitierst Du doppelt: Du nutzt tagsüber Deinen eigenen Strom und bekommst für überschüssigen Strom Geld zurück.

Die Einspeisung ist nicht nur wirtschaftlich interessant, sondern auch ein kleiner Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung: Du stellst saubere Energie bereit und hilfst, den Anteil erneuerbarer Energien im Netz zu erhöhen.

Gesetzliche Grundlage: EEG und Einspeisevergütung

Die Einspeisung ist in Deutschland über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Darin ist festgelegt, wie viel Cent pro kWh Du für Deinen eingespeisten Strom erhältst.

Früher waren die Vergütungssätze deutlich höher: Anfang der 2000er Jahre konnten Betreiber noch weit über 0,40 € kWh für eingespeisten Strom erzielen. Mit der zunehmenden Verbreitung von PV-Anlagen sind die Sätze jedoch kontinuierlich gesunken. Heute liegen sie für Teileinspeisung bei 7,94 Cent und für Volleinspeisung bei 12,47 Cent pro kWh.

Die Vergütung wird für jede Kilowattstunde gezahlt, die tatsächlich ins öffentliche Netz eingespeist wird. Ein Zähler erfasst dabei präzise die Menge des eingespeisten Stroms aus deiner PV-Anlage, während ein Wechselrichter den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in netzkompatiblen Wechselstrom umwandelt.

Ein Beispiel: Eine neue PV-Anlage mit 10 kWp Leistung, die ihren Strom vollständig einspeist, erhält aktuell rund 12,47 Cent pro kWh. Für Anlagenbetreiber bedeutet das: Die reine Einspeisung bringt zwar Einnahmen, ist aberim Vergleich zum Eigenverbrauch weniger lukrativ. Deshalb setzen immer mehr Haushalte zunehmend auf Speicherlösungen, um möglichst viel selbst erzeugten Strom direkt zu verbrauchen.

Vorteile der Einspeisung

Die Einspeisung Deiner überschüssigen Solarenergie ins Stromnetz bringt gleich mehrere Vorteile: Du erhältst eine Einspeisevergütung, also Geld für Strom, den Du selbst nicht verbrauchst. Gleichzeitig leistest Du einen aktiven Beitrag zur Energiewende, indem Du sauberen Strom aus deiner PV-Anlage für andere bereitstellst. Außerdem sorgt die Einspeisung dafür, dass Dein Solarstrom nicht ungenutzt bleibt, selbst wenn Dein Verbrauch gerade niedrig ist.

Mit dem Speicher Sunpura S2400 kannst Du zudem flexibel entscheiden, wann Du selbst Strom nutzt und wann Du ihn einspeist. So steigerst Du Deinen Eigenverbrauch, sicherst Dir finanzielle Vorteile aus der Einspeisung und machst Dein Zuhause unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz. Gleichzeitig wird jede erzeugte Kilowattstunde optimal genutzt.

Sunpura S2400

799 €899 €
  • 2,4 bis 9,6 kWh erweiterbar
  • EPS-Umschaltung < 10 ms
  • AC-Bypass-Funktion
  • 2400 W Off-Grid
Zum Sunpura S2400

Nachteile der Einspeisung

Auch wenn die Einspeisung attraktiv klingt, gibt es ein paar Punkte, die Du beachten solltest. Zum einen ist die Vergütung für überschüssigen Solarstrom oft niedriger, als wenn Du ihn selbst nutzt. Die Einspeisevergütung liegt meist unter dem Preis, den Du sonst beim Strombezug zahlen würdest. Zum anderen profitierst Du nur dann von Deiner PV-Anlage, wenn genug Sonnenstrom erzeugt wird; bei wenig Sonne bleibt der Überschuss gering.

Außerdem bedeutet Einspeisung: Dein Strom fließt direkt ins Netz, statt dass Du ihn selbst verbrauchst. Diesen Nachteil kannst Du mit dem Sunpura S2400 zu Deinem Vorteil machen, indem Du überschüssigen Strom speicherst und genau dann nutzt, wenn Du ihn brauchst.

Fazit: Einspeisen lohnt sich nur begrenzt

Einspeisung ins öffentliche Stromnetz kann sinnvoll sein, vor allem, wenn Du einmal überschüssigen Strom mit Deiner PV-Anlage erzeugst. Allerdings ist die Vergütung für eingespeisten Strom in der Regel niedriger als der Preis für selbst genutzten Strom. Das heißt: Je mehr Strom Du direkt selbst verbrauchst, desto größer ist Dein finanzieller Vorteil.

Die Einspeisung ist also eine gute Ergänzung, um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, ersetzt aber nicht die Vorteile des Eigenverbrauchs, besonders in Verbindung mit einem Speicher. Wer langfristig Kosten sparen möchte, sollte daher prüfen, wie viel Strom er selbst nutzen kann.

Quellenangaben

  1. Seltmann & Sutter, 2023, Ratgeber Photovoltaik: Solarstrom und Batteriespeicher für mein Haus
  2. Zündorf/ LichtBlick, 2025, Solarstrom einspeisen – lohnt sich das noch?
  3. Verbraucherzentrale, 2025, EEG 2023/24: Was heute für Photovoltaik-Anlagen gilt

Dominik Broßell

Dominik ist Experte für Solartechnik und erneuerbare Energien und informiert regelmäßig im priwatt-Blog über alles Wissenswerte rund um die Themen Balkonkraftwerk, PV, Stromtarife, Batteriespeicher und Co.

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