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Eigenverbrauch PV-Anlage: Optimaler Autarkiegrad für maximale Einsparungen

Fachautor für Photovoltaik und Balkonkraftwerke

Lesezeit: 8 min
  • Speicher
  • Wirtschaftlichkeit
Eigenverbrauch PV-Anlage: Optimaler Autarkiegrad für maximale Einsparungen

Eigenverbrauch bei der PV-Anlage als Schlüssel zur Unabhängigkeit

Für BetreiberInnen von Photovoltaikanlagen ist der Eigenverbrauch der zentrale Faktor, wenn es um Wirtschaftlichkeit und Unabhängigkeit geht. Jede Kilowattstunde Solarstrom, die direkt im eigenen Haushalt genutzt wird, muss nicht teuer vom Energieversorger eingekauft werden. Statt den überschüssigen Strom ins Stromnetz einzuspeisen, ist es deutlich rentabler, den Solarstrom selbst zu verbrauchen. Ein hoher Eigenverbrauch steigert den Eigenverbrauchsanteil, sorgt für spürbare Stromkostenersparnisse und erhöht die Autarkie. Damit wird der Eigenverbrauch zum Schlüssel für eine nachhaltige und wirtschaftliche Stromversorgung mit erneuerbaren Energien.

So berechnest Du Eigenverbrauch und Autarkiegrad

Der Eigenverbrauch beschreibt den Anteil des selbst erzeugten Solarstroms, der direkt im eigenen Haushalt oder Unternehmen genutzt wird. Anstatt die Energie ins öffentliche Versorgungsnetz einzuspeisen, deckst Du damit Deinen eigenen Strombedarf. Beispielsweise für Haushaltsgeräte, Wärmepumpe oder Elektroauto. Der Eigenverbrauch ist somit das Gegenstück zur Einspeisung, bei der überschüssiger Strom ins Netz abgegeben und vergütet wird.

BegriffFormelErklärung
EigenverbrauchEigenverbrauch = Gesamterzeugung – EinspeisungStrommenge, die Deine PV‑Anlage erzeugt und die Du direkt selbst verbrauchst.
EigenverbrauchsquoteEigenverbrauchsquote = (Eigenverbrauch / Gesamtproduktion) × 100Zeigt in Prozent, wie viel der erzeugten PV‑Energie Du selbst nutzt statt einzuspeisen.

Der Autarkiegrad beschreibt, wie unabhängig ein Haushalt oder Unternehmen durch die eigene Photovoltaikanlage vom Stromnetz ist. Er gibt an, welcher Anteil des gesamten Stromverbrauchs direkt durch selbst erzeugten Solarstrom gedeckt werden kann. Ein hoher Autarkiegrad bedeutet, dass weniger Netzstrom benötigt wird und damit steigen Unabhängigkeit und Kostenersparnis.

BegriffFormelErklärung
AutarkiegradAutarkiegrad = (Eigenverbrauch / Gesamtverbrauch des Haushalts) × 100Zeigt in Prozent, wie viel Deines gesamten Strombedarfs Du bereits durch Deine PV-Anlage selbst deckst.

Den Photovoltaik-Eigenverbrauch berechnen

Um den Eigenverbrauch Deiner PV-Anlage berechnen zu können, brauchst Du zunächst einige grundlegende Informationen. Dazu gehören die Größe und Leistung der Anlage in Kilowatt Peak (kWp), da sie die Grundlage für den möglichen Stromertrag bilden. Ebenfalls wichtig ist Dein Jahresstromverbrauch in Kilowattstunden (kWh), denn nur so lässt sich erkennen, welcher Anteil davon durch Solarstrom gedeckt wird. Außerdem benötigst Du den tatsächlichen Stromertrag pro Jahr, den Deine Anlage erzeugt. Für eine präzise Berechnung kannst Du zusätzlich auf einen Ertragsrechner zurückgreifen, der auf Basis von Anlagengröße, Standort und Ausrichtung auf dem Dach, Balkon oder Freiflächen den voraussichtlichen Stromertrag simuliert. Noch genauer lässt sich der Photovoltaik-Eigenverbrauch ermitteln, wenn Du zusätzlich auf Messdaten aus einem Smart Meter, der Sunpura Monitoring-App oder dem S2400 Speicher zurückgreifen kannst. Diese Daten zeigen in Echtzeit, wie viel Strom selbst verbraucht und wie viel ins Netz eingespeist wird.

Die Berechnung des Eigenverbrauchs folgt einem einfachen Schema. Zuerst stellst Du die gesamte Stromproduktion Deiner Photovoltaikanlage und Deinen Jahresstromverbrauch gegenüber. Anschließend bestimmst Du, wie viel Strom direkt in Deinem Haushalt genutzt und wie viel ins Netz eingespeist wird.

Formel zur Berechnung des Eigenverbrauchs: Eigenverbrauch = Gesamterzeugung – Einspeisung

Beispielrechnung ohne Speicher:

  • Gesamterzeugung der PV-Anlage (jährlicher Ertrag): 5.000 kWh/Jahr
  • Einspeisung ins Netz: 3.500 kWh/Jahr
  • Eigenverbrauch: 5.000 – 3.500 = 1.500 kWh
  • Eigenverbrauchsquote: (1.500 / 5.000) × 100 = 30 %

Beispielrechnung mit dem Sunpura S2400 Speicher:

  • Gesamterzeugung der PV-Anlage: 5.000 kWh/Jahr
  • Einspeisung ins Netz: 1.500 kWh/Jahr
  • Eigenverbrauch: 5.000 – 1.500 = 3.500 kWh
  • Eigenverbrauchsquote: (3.500 / 5.000) × 100 = 70 %

Der Sunpura S2400 bietet hier zusätzliche Flexibilität. Über die AC-Kopplung lässt er sich einfach nachrüsten, ideal für bestehende PV-Anlagen. Mit DC-Kopplung kann er noch effizienter arbeiten, da der Solarstrom direkt gespeichert wird, bevor er durch den Wechselrichter läuft. Dadurch werden Lade- und Umwandlungsverluste minimiert und Dein Eigenverbrauch erreicht ein Maximum.

Tools und Software für die Berechnung

Um Deinen Eigenverbrauch und Autarkiegrad einfach und genau zu ermitteln, stehen Dir verschiedene Tools und Softwarelösungen zur Verfügung. Besonders praktisch sind Unabhängigkeits- und Eigenverbrauchsrechner, die direkt auf Deine PV-Anlagendaten zugreifen und automatisch Eigenverbrauch, Einspeisung und Autarkiegrad berechnen.

Neben webbasierten Rechnern kannst Du auch Excel-Tabellen nutzen, um Deine Stromproduktion und den Verbrauch systematisch zu erfassen und auszuwerten. Für noch mehr Komfort bietet die Sunpura Monitoring App die Möglichkeit, in Echtzeit Deinen Solarstromfluss zu verfolgen und Potenziale für mehr Eigenverbrauch zu erkennen.

Wie beeinflusst der S2400 Speicher den Eigenverbrauch?

Ohne Speicher fließt der überschüssige Strom ins Netz und Dein Eigenverbrauch bleibt vergleichsweise niedrig – oft zwischen 20 und 35 %. Mit dem Sunpura Batteriespeicher hingegen kannst Du den überschüssigen Solarstrom zwischenspeichern und dann nutzen, wenn Du ihn wirklich brauchst. Ein großer Vorteil: Auch wenn Du tagsüber im Büro bist oder länger im Urlaub, geht der erzeugte Solarstrom nicht verloren. Damit sich der Speicher nicht schon nach einem Tag komplett füllt und danach wieder Energie ins Netz abfließt, lohnt es sich besonders für Vielurlauber oder wenn die Photovoltaikanlage am Zweitwohnsitz installiert ist, eine größere Kapazität zu wählen.

Dadurch steigt Dein Eigenverbrauch deutlich: Mit dem Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote häufig zwischen 50 und 80 %. Gleichzeitig erhöht sich der Eigenverbrauchsanteil, wodurch Dein Autarkiegrad steigt und Du unabhängiger von steigenden Strompreisen wirst. Der S2400 Batteriespeicher macht Deine PV-Anlage somit deutlich effizienter und wirtschaftlicher.

Vorteile der AC- und DC-Kopplung mit dem Sunpura S2400

Der Sunpura S2400 bietet als Hybrid-Speicher maximale Flexibilität für Deine PV-Anlage. Durch die AC-Kopplung lässt er sich problemlos bei Bestandsanlagen nachrüsten, während die DC-Kopplung vor allem bei Neuinstallationen eine besonders effiziente Speicherung ermöglicht. So kannst Du den Eigenverbrauch optimal steigern, egal ob Deine Anlage bereits läuft oder Du gerade planst, eine neue Solaranlage zu installieren.

Zusätzlich punktet der Sunpura S2400 mit praktischen Features wie Notstromfunktion, Plug-&-Play Installation und modularer Erweiterbarkeit. Damit bist Du für den aktuellen und zukünftigen Strombedarf bestens gerüstet: Dein Eigenverbrauch wird maximiert, Dein Autarkiegrad steigt und Du kannst ihn auch auf Ausflüge mitnehmen.

Sunpura S2400

1.797 €
  • 7,2 kWh
  • EPS-Umschaltung < 10 ms
  • AC-Bypass-Funktion
  • 2400 W Off-Grid
Zum Sunpura S2400

Wirtschaftlichkeit und Dimensionierung

Der Sunpura S2400 Batteriespeicher lohnt sich nicht nur aus technischer Sicht, sondern vor allem auch wirtschaftlich. Durch die Zwischenspeicherung überschüssigen Solarstroms kannst Du den Eigenverbrauch deutlich erhöhen und somit Deine Stromkosten nachhaltig senken. Das Einsparpotenzial hängt dabei von Deiner Anlagenleistung, Deinem Verbrauchsprofil und der Speicherkapazität ab.

Um die passende Speicherkapazität zu berechnen, solltest Du zunächst ermitteln, wie viel Strom Du zusätzlich speichern möchtest, um Deinen Eigenverbrauch zu maximieren. Wichtig ist dabei auch Dein Alltag: Bist Du häufig zuhause oder eher viel unterwegs? Eine zu schwache Batterie erreicht nicht die gewünschten Einsparungen, eine Batterie mit zu viel Kapazität verursacht unnötig hohe Kosten.

Neben der Dimensionierung ist auch eine Amortisationsrechnung sinnvoll: Vergleiche die Investitionskosten für Speicher und Installation mit den jährlichen Einsparungen durch reduzierten Netzbezug. So erkennst Du, nach wie vielen Jahren sich der Speicher wirtschaftlich rechnet und wie stark er Deinen Autarkiegrad langfristig verbessert.

Optimierung: So kann der Eigenverbrauch weiter gesteigert werden

Um Deinen Eigenverbrauch weiter zu steigern, lohnt es sich, den Stromverbrauch zeitlich an die Sonnenerzeugung anzupassen. Das bedeutet, Geräte wie Waschmaschine, Spülmaschine oder Wärmepumpe dann zu betreiben, wenn Deine PV-Anlage Strom produziert.

Zusätzlich kannst Du intelligente Steuerungen nutzen, die Deinen Verbrauch automatisch optimieren. Apps, KI-gesteuerte Systeme, dynamische Tarife oder smarte Verbraucher wie E-Mobilität und Heizsysteme sorgen dafür, dass möglichst viel Solarstrom direkt genutzt wird.

Die Integration eines Sunpura S2400 Speichers in Kombination mit einem Smart Home System maximiert dabei die Effizienz. Dein Solarstrom wird optimal zwischengespeichert, intelligente Verbraucher werden automatisch gesteuert und Du erreichst einen deutlich höheren Eigenverbrauch sowie eine höhere Unabhängigkeit vom Netz.

Steuerliche und rechtliche Aspekte

In Deutschland musst Du beachten, dass der Eigenverbrauch steuerlich relevant werden kann. Das bedeutet, dass auf den selbst genutzten Strom unter bestimmten Voraussetzungen eine Eigenverbrauchssteuer fällig werden kann. Das gilt für Anlagenbetreiber oder Anlagenbetreiberin einer größeren PV-Anlage mit mehr als 2000 Watt Gesamt-Nennleistung.

Darüber hinaus sind die Einspeisung von überschüssigem Strom und die Fördermöglichkeiten gesetzlich geregelt. Du solltest prüfen, welche Vergütungen für eingespeisten Strom gelten und ob Du Anspruch auf staatliche Förderungen oder Zuschüsse für Speicher und PV-Anlagen hast. Eine sorgfältige Planung und gegebenenfalls die Beratung durch einen Steuerberater oder Energieexperten helfen Dir, rechtliche Fallstricke zu vermeiden und das volle Einsparpotenzial Deines Eigenverbrauchs zu nutzen.

Quellenangaben

  1. Seltmann & Sutter, 2023, Ratgeber Photovoltaik: Solarstrom und Batteriespeicher für mein Haus
  2. Kairies, 2019, Auswirkungen dezentraler Solarstromspeicher auf Netzbetreiber und Energieversorger
  3. Forschungsgruppe Solarspeichersysteme, Unabhängigkeits­rechner
  4. Lenck & Podewils, 2020, Wie weiter nach der EEG-Förderung? Solaranlagen zwischen Eigenverbrauch und Volleinspeisung

Häufig gestellte Fragen – Eigenverbrauch und Autarkie bei PV-Anlagen

Dominik Broßell

Dominik ist Experte für Solartechnik und erneuerbare Energien und informiert regelmäßig im priwatt-Blog über alles Wissenswerte rund um die Themen Balkonkraftwerk, PV, Stromtarife, Batteriespeicher und Co.

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